Wina und die halbelfische Familienforschung I

Autoren: Jan Richling, Oliver H. Herde und andere

OHH

Offenkundig verwirrt erwidert Wina: "Was? Nein, ach, ich dachte, du sprichst von Caspar...!" Aber womöglich hat Udana recht. Elfen sollen ja unglaublich alt werden können. "Werden Halbelfen halb so alt wie Elfen...?" sickern ihre unsortierten Gedanken über die Lippen.

JR

Udana muss bei Winas Worten lachen, während sie zugleich überlegt, was das für sie bedeuten würde, wenn es denn zutreffen würde.
"Ich glaube nicht", erwidert sie dann, "denn nach dem, was ich darüber weiß, können Elfen unvorstellbar alt werden, während Halbelfen mit ein wenig Glück lediglich ein wenig länger als Menschen leben können. Ich glaube aber nicht, dass mich das betrifft, denn ich bin nur zu einem Achtel von elfischem Blut und mit siebzehn Götterläufen sicher auch nicht älter, als du dir das vermutlich schon gedacht hast."
Sie legt den Kopf leicht schräg und ergänzt: "Deine Idee finde ich aber trotzdem spannend. Was ist wohl ein Achtel von unvorstellbar alt?"

OHH

Zuerst nickt Wina verstehend bei den Lebensspannen von Elfen und Halbelfen, dann blinzelt sie kurz etwas hilflos, um erneut wenngleich geistesabwesender bei der Altersangabe und der ganz richtig gemutmaßten Annahme mit einer Kopfbewegung zuzustimmen.
Udanas letzte Bemerkung führt Wina zu dem gedanklichen Stoplerstein zurück, welchen sie kaum passiert hat: "Was ist ein Achtel?" Mit einer Wachtel wird das bestimmt nichts zu tun haben.

JR

Auch Udana ist für einen Augenblick leicht verwirrt, fängt sich aber rasch wieder, denn das ist längst nicht das erste Mal, das ihr jemand so eine Frage stellt. Ebenso klar ist, dass sie als die Tochter einer Frau, die sich als 'Viertelelfe' sieht, auch ziemlich genau weiß, wie sie dies beantworten kann.
"Stell dir vor, du hast..." Sie sieht sich um, doch auf dem Tisch steht nichts, das sie für ihre Erklärung zur Hilfe nehmen kann. Also wählt sie den zweitbesten Weg, nämlich die Profession ihrer Gesprächspartnerin: "...ein Stück Stoff. Wenn du das genau in der Mitte durchschneidest, hast du zwei Hälften, nicht wahr? Wenn du diese beide dann wieder halbierst, sind es vier Viertel und wenn du dann..." Sie hält inne, um sicherzustellen, dass sie Wina nicht abgehängt hat.

OHH

Bereits 'Viertel' ist für Wina ein ungebräuchlich neuer Begriff, doch die Argumentation leuchtet ein. Eifrig nutzen die Gedanken die kurze Pause und eilen voraus. "Vier doppelt sind acht... So nennt man das also? Achtel?" Das klingt seltsam und unvertraut. Offenbar ist sie nicht ganz sicher, ob sie nun nicken oder den Kopf wiegen soll, da ein unschlüssiges Umherwackeln dabei herauskommt.

RB

Als Caspar quer durch den Schankraum geht, fällt nur ein kurzer Blick auf seinen ehemaligen Tisch, wo die beiden Frauen schon wieder eifrig im Gespräch sind. Dann geht er durch die Tür und schließt sie leise hinter sich.

JR

"Ja", erwidert Udana, wobei sie sich nicht sicher ist, was genau Wina mit ihren Kopfbewegungen bezweckt. "Das Achtel ist die Hälfte eines Viertels", fasst sie darum zusammen, "und das kann man sicher auf die gleiche Weise noch viel weiter fortsetzen, aber eigentlich ging es ja um etwas ganz anderes."

OHH

Kurz wirft Wina dem Burschen einen mitleidigen Blick nach, als jener durch die Türe hinausschlüpft, dann wechselt ihr Blick wieder auf Udana - die Richtung ist ja ungefähr dieselbe.
Von dem Geviertel und Geachtel wird ihr fast schwindelig. Insofern liegt in Udanas letzter Bemerkung ein Hoffnungsschimmer. Mit fragend emporspringenden Brauen erkundigt sie sich: "Äh, ja...? Ums Altern?" Eigentlich ist es ja ganz normal, dass sich Gesprächsthemen ständig weiterentwickeln.

JR

Kurz wirft Wina dem Burschen einen mitleidigen Blick nach, als jener durch die Türe hinausschlüpft, dann wechselt ihr Blick wieder auf Udana - die Richtung ist ja ungefähr dieselbe.
Von dem Geviertel und Geachtel wird ihr fast schwindelig. Insofern liegt in Udanas letzter Bemerkung ein Hoffnungsschimmer. Mit fragend emporspringenden Brauen erkundigt sie sich: "Äh, ja...? Ums Altern?" Eigentlich ist es ja ganz normal, dass sich Gesprächsthemen ständig weiterentwickeln.

OHH

Bereits 'Viertel' ist für Wina ein ungebräuchlich neuer Begriff, doch die Argumentation leuchtet ein. Eifrig nutzen die Gedanken die kurze Pause und eilen voraus. "Vier doppelt sind acht... So nennt man das also? Achtel?" Das klingt seltsam und unvertraut. Offenbar ist sie nicht ganz sicher, ob sie nun nicken oder den Kopf wiegen soll, da ein unschlüssiges Umherwackeln dabei herauskommt.

JR

"Ja", erwidert Udana, "genauer gesagt, das Altern der Halbelfen und vor allem, warum ich nicht glaube, dass ich dabei eine typische Halbelfe bin. Es ist nämlich so, dass es weder unter meinen Eltern noch unter meinen Großeltern Elfen gab. Lediglich einer meiner Urgroßväter war ein Elf und alle anderen hatten Menschen als Gefährten." Bei diesen Worten legt sich ein wenig Traurigkeit über ihre Züge, denn kennengelernt hat sie von all diesen Halbelfen und Menschen keinen einzigen.

OHH

Da Wina nun einmal keine Gedanken lesen kann, missdeutet sie Udanas niedergeschlagene Ausstrahlung und versucht in der falschen Richtung, sie zu trösten: "Das macht dich doch nicht zu etwas Schlechterem oder Unvollständigem!"

JR

Udana sieht Wina vollkommen überrascht an und es vergehen einige Momente, bis ihr klar wird, das Wina Gesagtes und Ungesagtes offensichtlich ganz anders kombiniert hat, als dies in Udanas Kopf zusammengepasst hat.
"Äh... nein", stottert sie mehr als dass sie das sagt, "so sehe ich mich auch gar nicht. Es ist nur..." Sie hält inne und schüttelt den Kopf. "Bitte verzeih. Damit möchte ich dich nun wirklich nicht belästigen."

OHH

Wina winkt lächelnd ab. "Ach was! Belästige mich ruhig! Ich höre gern Geschichten und helfe auch gern - wenn ich kann." Das eben versäumte tröstende Streicheln von Udanas Unterarm wird nun einfach ohne Scheu nachgeholt.

JR

Udana zuckt bei der für sie vollkommen unerwarteten Berührung zusammen und will ihren Arm reflexartig zurückziehen, doch sie schafft es, die Absicht hinter dieser Geste so schnell zu erkennen, dass es bei einem einmaligen Zusammenzucken bleibt.
"So wichtig ist das nicht", beschwichtigt sie dann, wobei der Tonfall nicht wirklich zu den Worten passt, "mir ist nur gerade, als ich meine Vorfahren erwähnt habe, durch den Kopf gegangen, dass ich nur zwei davon jemals gesehen habe und nur eine wirklich gut kenne."
Sie versucht ein Lächeln. "Dabei ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass mein elfischer Urgroßvater noch lebt und vielleicht gar nicht so sehr viel älter als ich aussieht."

OHH

Wie schreckhaft Udana ist! Oder schlicht zurückhaltend und verschlossen? Alarmbereit? Jedenfalls ist Wina ob der unerwarteten Reaktion gleich ein wenig mit ihr zusammengefahren. Auch ihre Hand hat sie ein wenig zurückgezogen.
Doch rasch gelingt es ihr, auf die Worte der Halbelfe zu lauschen. Mit sich wieder vorsichtig nähernden Fingern bestätigt sie: "Ja, das ist sehr schade. Meine Familie lebt nicht so verstreut. Hast du je versucht, ihn zu treffen?" Noch schweben die Fingerspitzen fast wie suchend in der Luft nahe Udanas Unterarms.

JR

"Verzeih", sagt Udana leise, als sie merkt, dass sie Wina mit ihrem Zurückzucken ihrerseits erschreckt hat. Erst danach gehen ihre Gedanken zu der gestellten Frage, woraufhin sie den Kopf schüttelt. "So einfach ist das nicht", erwidert sie dann, "denn meine Mutter wurde von ihrer Großmutter in sehr jungen Jahren verstoßen. Damit weiß sie über den Rest der Familie nicht mehr, als dass diese vor inzwischen ziemlich langer Zeit in oder um Selem gelebt haben. Sie ist bereits lange vor meiner Geburt eigens in den Süden gereist, um das zu erkunden, konnte jedoch nichts herausfinden." Udana kämpft während dieser Worte gegen den Impuls an, ihren Arm noch weiter wegzuziehen, doch schließlich schafft sie es, ihn im Gegenteil sogar ein Stück weiter in Winas Richtung zu bewegen.

OHH

Gleich möchte Wina mit der Frage nach dem Warum hervorplatzen, doch der Name Selem weckt bereits so eine Ahnung. Jene könnte natürlich auf einem ungerechten Vorurteil beruhen. Eine gesamte Stadt voller Verrückter scheint schwer vorstellbar. Bestimmt würden die Menschen nicht lange überleben!
Aufgrund der Bewegung Udanas, legt Wina ihre Finger sanft ab - ganz beiläufig, als bemerke sie das selbst gar nicht recht.
Mangels anderer Ansätze muss sie sich nun doch erkundigen: "Weshalb wurde deine Mutter denn verstoßen?" Es klingt irgendwie gar nicht danach, als sei die weitere Suche überhaupt sinnvoll. Was kann es Wünschenswertes zu erfahren geben!

JR

Udana versteift sich zwar ein wenig, lässt die Berührung aber geschehen und weicht auch nicht zurück.
"Das weiß ich nicht", erwidert sie dann, "und auch meine Mutter hat dazu nur Vermutungen. Sie..." Udana hält inne, als ihr klar wird, dass sie sich zuvor an einer entscheidenden Stelle versprochen hat. "Ich glaube, ich habe gerade Unfug erzählt. Sie wurde nicht von ihrer Großmutter verstoßen, sondern von der meinen, also ihrer Mutter."

OHH

Zuerst klimpert Wina zweimal etwas verwirrt mit den Lidern, bis sie die Verwandtschaftsverhältnisse im Hinterkopf sortiert hat. "Das ist ja noch schlimmer!" platzt sie hervor.
Ups, das war etwas direkt und wenig feinfühlig. So beeilt sie sich zu trösten: "Das tut mir sehr leid." Vorsichtig legen sich zu den Fingerspitzen die Finger auf Udanas Arm, auch wenn sich Wina deren Scheu noch immer bewusst ist. Drum achtet sie auch genau auf deren Zeichen.

JR

Udana reagiert erst einmal gar nicht auf die erweiterte Berührung, doch schließlich lächelt sie zaghaft.
"Danke", sagt sie dann, "wobei es für meine Mutter natürlich viel schlimmer ist als für mich, denn ich kenne all das nur aus ihren Erzählungen. Jedes Mal, wenn ich das Gefühl habe, dass sie zu sehr auf mich aufpasst oder das zumindest versucht, muss ich daran denken, dass sie niemanden hatte, der das getan hat."

OHH

Es ist schon mal gut, dass die Halbelfe - oder wohl eher Achtelfe oder wie das hieß - die Zuwendung zulässt. Dennoch nimmt sich Wina vor, es nicht allzu lange dabei zu belassen, sofern nicht noch etwas dagegenspricht.
"Ja, traurig!" bestätigt sie. "Um so bemerkenswerter und wunderbarer, dass sie dir so etwas aus sich heraus geben kann, ohne es vorgelebt bekommen zu haben!"

JR

Udana weiß nicht so recht, was sie dazu sagen soll, so dass sie schließlich nur nickt.
"Was jenen Urgroßvater angeht", lenkt sie das Thema darum wieder ein ganzes Ende zurück, "so bin ich mir nicht sicher, ob meine Mutter die Suche wirklich schon aufgegeben hat. Sie hat das zwar gesagt, aber auf der anderen Seite hat sie sich viel Mühe gegeben, das, was sie in jüngeren Jahren selbst über die elfischen Kulturen gelernt hat, an mich weiterzugeben."
Während dieser Worte unternimmt sie keinerlei Versuch, sich zurückzuziehen oder sich Winas Zuwendung zu entziehen.

OHH

Langsam gewöhnt sich Wina an die Haltung, dass sie gar nicht mehr daüber nachdenk. Andererseits entspannt der Fortlauf des Gespräches sie auch, und der Anlass der Berührung verfliegt zunehmend. Drum nimmt sie die Hand unwillkürlich etwas zurück und überlegt: "Wie hat sie denn bislang nach ihm gesucht? Wisst ihr denn überhaupt seinen Namen?"

JR

"Sie hat nicht viel darüber erzählt", erwidert Udana, "ich weiß nur, dass sie vor meiner Geburt wenigstens einmal in den Süden gereist ist, um Erkundungen anzustellen, die aber erfolglos waren. Sie hat dort vor allem Orte aufgesucht, die an die sie sich aus ihrer Kindheit erinnert hat und dort mit den Leuten geredet. Das hat ihr einige Hinweis gebracht, denen sie dann gefolgt ist. Das hat aber stets ins Leere geführt, was wiederum vieles bedeuten kann." Sie hält inne, doch dann wird ihr bewusst, dass Wina noch eine Frage gestellt hat. "Den Namen kennen wir leider nicht. Meine Mutter ist sich nicht einmal sicher, ob jener Elf überhaupt weiß, dass er mit ihrer Großmutter, also meiner Urgroßmutter, ein Kind hat."

OHH

In den Süden? Ach ja, die Familie stammt ja aus Selem! Wie wohl der elfische Urgroßvater da hingekommen sein mag? Möglicherweise wäre das ja der sprigende Punkt, drum äußer Wina ihre Überlegung: "Vielleicht würde es ja weiterhelfen, wenn man wüsste, wie und warum er so weit in den Süden kam..."

JR

"Tatsächlich wissen wir das", erwidert Udana, "nur hat es bislang nicht dazu beigetragen, dem Rätsel näherzukommen. Er soll damals ein Abenteurer gewesen sein, der durch ganz Aventurien gezogen ist." Sie versucht ein Lächeln, das ihr allerdings nicht so ganz gelingt.
"Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass viele der Gründe, die einen Abenteurer in eine Gegend treiben, alles andere als hilfreich für so eine Suche sind."

OHH

Abenteurer - dieses Herumtreibergesindel, das nicht einmal eine Profession wie Söldner, Botenreiter oder Händler vorzuweisen weiß. Für Wina durchaus faszinierend!
"Wie meinst du das?" Vielleicht, weil er die Gründe niemandem verraten wollte...? Doch nein, sie sollen ja bekannt sein!

JR

Wieder ist Udana ein wenig verwirrt, doch dann macht sie sich klar, dass Wina eben keine Abenteurerin ist und ihr bisheriges Leben an diesem Ort verbracht hat.
"Manche Gründe sind sehr einfach", versucht sie, das zu erklären, was sie meint, "nimm einfach das Erlebnis, das ich euch vorhin erzählt habe. Wir sind nicht in jene Stadt gezogen, weil es dort etwas gibt, das für uns wichtig war oder das wir schon lange gesucht haben. Der Grund war schlicht, dass wir das Geld gebraucht haben, das dieser Händler uns für den Schutz vor Angriffen gezahlt hat. Falls jener Elf aus solch einem Grund in Selem war, dann wird das kaum dabei helfen, ihn nach so langer Zeit aufspüren zu können. Andererseits..." Sie hält inne, denn da sie sich alles andere als sicher ist, ob es nicht schlicht ein Missverständnis gibt, will sie Wina zumindest die Gelegenheit geben, dazu etwas zu sagen.

OHH

Ach so, es war also gar nicht sein eigener Grund, der ihn nach Selem führte! Seltsam ist, dass Udana sich darüber nun jedoch gar nicht mehr ganz sicher scheint. Wina könnte das eine äußern und das andere erfragen, doch fordert das letzte Wort ihre gesamte Aufmerksamkeit: "Andererseits?"

JR

"Andererseits", wiederholt Udana das Wort, das zuvor sowohl sie als auch Wina gesagt haben, "hat mich ein persönlicher Grund in dieses Gasthaus geführt." Sie zögert kurz, um die Gedanken wieder so zu sortieren, dass sie den Bogen zu dem schließen kann, was sie eigentlich sagen will.
"Was ich damit sagen will", spricht sie diesen Teil der Gedanken direkt aus, "ist, dass ein Abenteurer sicher das eine oder andere Mal aus seinen ganz eigenen Beweggründen irgendwohin reist, es aber noch häufiger Gründe gibt, die eigentlich gar nichts mit ihm selbst zu tun haben. Über meinen elfischen Urgroßvater wissen wir nur, dass er damals, bevor meine Großmutter auf die Welt kam, Abenteurer war. Ob ihn ein Auftrag nach Selem geführt hat oder er einen persönlichen Grund dafür hatte, wissen wir natürlich nicht, und ich fürchte, dass das jetzt auch niemand mehr herausfinden kann."
Etwas verspätet ergänzt sie: "Es sei denn, dass wir ihn finden, aber dann brauchen wir dieses Wissen auch nicht mehr."

OHH

Zuerst glaubt Wina, Udana spräche vom Grünen Eber, doch dann kommt ihr der Gedanke, sie meine vielleicht eher jenes, wo sie dem auftraggebenden Händler begegneten.
Doch alles weitere lenkt hiervon ab. Am Schlusse nickt Wina zustimmend. "Stimmt... Ich wünsche dir, dass du ihm eines Tages begegnest."
Ein wenig grinst sie bei ihrem nächsten Einfall: "Man stelle sich vor, ich hätte dasselbe Problem! Da müsste ich schon einen Geisterbeschwörer bemühen! Ein Glück, dass dein Großvater ein Elf ist!"

NW

Tesden steuert den Tisch an, an dem Wina noch sitzt, Caspar jedoch mittlerweile verschwunden ist. Er stellt den Apfelmost vor der jungen Frau ab und den großen Becher mit Wasser vor Udana.

JR

Bei der Erwähnung eines Geisterbeschwörers ist Udana versucht, sich zu dem offenbar nicht ganz so gruseligen Magier umzudrehen, doch sie unterdrückt dies in letztem Moment.
"Urgroßvater", korrigiert sie statt dessen, "und vielen Dank für deine Wünsche. Falls es dazu kommt, dann kann ich ihn immerhin angemessen begrüßen, auch wenn ich nicht glaube, dass ich ihn erkennen würde.
Habt vielen Dank", bedankt die junge Frau sich für das Wasser, das der Wirt gebracht hat, ehe sie sich wieder dem Gespräch zuwendet.

OHH

"Dankeschön!" lohnt Wina den Wirt für seine Lieferung fröhlich.
Wieder an Udana gewandt, merkt sie an: "Ja, da sagst du was! Wie verhinderst du, dass du an ihm vorbeiläufst und die Gelegenheit verstreicht? Das wäre doch zu ärgerlich - und traurig!"

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Redaktion und Lektorat: Oliver H. Herde im Jahre 2026