Allerlei Wiedersehen

Autoren: Julia Richling, Lars Feddern, Oliver H. Herde und andere

OHH

Schon eine ganze Weile herrscht das Rauschen des Regens allen anderen Geräuschen vor. Die meisten Tiere haben irgendwo im Geäst der Bäume, im Unterholz oder Erdlöchern Schutz gesucht. Nur die wenigsten von ihnen schauen kurz nach, welche Gestalt sich da durch ihr kleines Buchenwäldchen schiebt: Leicht sind die Tritte, doch schwer der lederne Umhang, welcher hier einen Busch streift, dort über eine Wurzel schleift.
Ja, es ist nicht mehr weit. Grüßend streicht eine Hand den Stamm der ältesten Buche, die sich an den Besucher nicht erinnert. Doch jener erinnert sich an sie.
Wie damals, bei seinem ersten Besuch dieser Gegend, regnet es. Dies ist jedoch etwas anderes als jener hochsommerliche Niederschlag von einst, welcher nur einen halben Tag währte. In Bälde wird das gefettete Leder beginnen, sich vollzusaugen. Feiner Rauch erreicht die Nase; der Wind hat gedreht.
Die Fingerkuppen verlassen die Buchenrinde wieder. Ein andermal mag die rechte Zeit sein, mehr von der Musik des greisen Wesens zu hören.
Schon kurz darauf schiebt sich eine nass glänzende, fast schwarz wirkende Kaputze zwischen zwei hochgewachsenen Büschen hervor. Hinter brachliegenden Feldern menschlicher Wüstung zieht eine viel schwärzere steinerne Narbe durchs Land. Dort liegt auch das Gehöft: das Haupthaus mit dem qualmenden Kamin, der halbverdeckte Unterstand... Er sieht anders aus. Bäume fehlen. Leise quietscht am Eingang das grün angelaufene Kupferschild im Wind.
Im Gegensatz hierzu zunehmendes Geschrei von dem ebenfalls nur halb einsehbaren kleinen Hof. Hin und wieder eigenartige Bewegungen. Die emporgezogene linke Braue könnte man ob der Kaputze wohl selbst aus nächster Nähe nicht sehen. Eher schon das sich ausbreitende Schmunzeln im Anschluss. Es müssen Kinder sein, die dort ihr ausgelassenes Spiel treiben.
Das Pferd vor dem Hause und der soeben eintretende Mensch werden nur am Rande wahrgenommen. Alle Fensterläden sind geschlossen. Ob der Brunnen noch steht?
Endlich schält sich die dunkle Kaputzengestalt aus dem herbstbunten Wäldchen hervor und hält über Wiesen und Felder direkt auf das Wirtshaus zu.
Es müssen große Schritte von langen Beinen sein, welche die hochgewachsene Gestalt im Kaputzenmantel beinahe gleitend der Gasthaustüre entgegentragen. Leichte Drehungen des verdunkelten Kopfes können vermutet werden.
Am Rande eines von Pferdehufen zertrampelten feldes liegt das morsche Gerippe eines Wagens im steten Regen. Woran dieser verendet sein mag, interessiert den Neuankömmling nicht. Belange von Menschen. Nichts, was im Momente so wichtig wäre wie ein Unterstand oder auch das Jauchzen der Kinder.
Tageszeit und Wetter sprechen dagegen, dass die Kleinen abreisen. Auch mag es sein, dass sie weniger unbeschwert sind, sowie ein Fremder um die Ecke biegt. Und doch... Der Kaputzenmantel wallt langsamer geworden neben der Straße entlang, dem kleinen Hof entgegen.
Kurz wendet sich die Kaputze zur schon etwas entfernten gehenden Türe um. Der heraustretende Knecht scheint allzu vertieft in seine Arbeit, allzu beschäftigt, das Pferd loszumachen, als dass er den dunklen Gast im Regen bemerkte.
So wandelt jener weiter, kreuzt die schwarzen Pflastersteine und bleibt zunächst an der Ecke zum Hof stehen. Er versteckt sich nicht im eigentlichen Sinne, doch steht er regungslos dort, die ruhiger gewordene Szenerie zu betrachten. Zwei nasse und etwas schmutzige Kinder sind dort am Boden sitzend zu betrachten. Im Schatten der Kaputze hebt sich die linke Augenbraue und breitet sich ein Schmunzeln aus.

LF

Gerescha presst die Lippen zusammen und macht große Augen. "Weiß nich..." flüstert sie dann, und startet einen ebenso zaghaften wie hoffnungslosen Versuch, den Schlamm von ihrem Hosenbein abzustreifen. Unschlüssig schaut sie auf ihre schmutzige kleine Hand.

NKK

Ebenso unschlüssig schaut Gandrischa zu Gerescha. "Hm, und was machen wir jetzt? Weiterspielen? Zu Mama gehen? Oder uns verstecken?" Bei den letzten Worten leuchten ihre Augen auf. "Das wäre dann ja fast wie ein Abenteuer... Wo Mama doch immer soviel von Abenteuern erzählt!" Sie sieht ihre Schwester fragend an.

LF

Gerescha nickt eifrig. Dass sich noch weitere Wesen dem Hof nähern, hat sie bislang noch gar nicht bemerkt.

NKK

Gandrischa schaut ihre Schwester verschwörerisch an. "Dann komm mit, wir schauen mal was dort hinten ist!" Sie zeigt weg von der Straße Richtung Brunnen; den sieht sie aber noch nicht. Flink erhebt sich das Mädchen. Der Schlamm tropft von ihr herab, hat aber zum Glück nicht den Weg in ihre Stiefel gefunden. Dann rennt sie leise in die gewisene Richtung, sich immer wieder umschauend ob Gerescha ihr auch folgt.

LF

Gerescha nickt eifrig. Noch einmal schaut sie sich auf dem Hof um, wo Mensch und Pferd in Sicht kommen - und steht dort nicht ein dunkler Schatten an der Ecke? Eilig und mit pochendem Herzen läuft Gerescha ihrer Schwester nach. Ängstlich ist sie nicht - Mama ist in der Nähe und hat schon viel größere Leute verhauen. Aber der Hof, Brutstätte von Matschmonstern und riesigen Ponys, und das dahinterliegende weite Land ohne Stollen versprechen in der Tat schrecklich-spannende Abenteuer!

NKK

Aufmunternd lächelt Gandrescha ihrer Schwester zu und dreht sich dann wieder um, weiterzulaufen. Ihre kleinen Füße verursachen ein stetes Plitschen auf dem matschigen Untergrund und bei fast jedem Schritt spritzt der Matsch. Dann biegt sie um die Häuserecke und sieht den Brunnen. Ihre Füße bewegen sich schneller und zielstrebig rennt das Zwergenmädchen darauf zu.

OHH

Fasziniert beobachtet die Gestalt im dunklen Umhang die Kinder. Wahrlich, hier scheint es sich um (besonders) kleine Zwerginnen zu handeln, was an sich schon nicht so häufig ist. Die unübersehbare Ähnlichkeit zeugt um so mehr von der Seltenheit dieser Geschöpfe.
Dass sie ihr Treiben fortführt, sollte genügen, sich wieder der Eingangstüre zuzuwenden. Doch irgend etwas hält den stummen Beobachter an seinem Platze. Die Nase hebt sich empor. Wie steht der Wind?

LF

Gerescha folgt ihrer Schwester und bemüht sich, deren Vorsprung nicht zu groß werden zu lassen.

OHH

Momentan teilt sich der Wind direkt an der Hausecke, um einerseits auf den Hof, andererseits die Hausfront entlangzueilen. Als könne er sich selbst nicht entscheiden.
Wahrlich, die Zeichen gehen in viele Richtungen. Das fröhliche Gekicher der kleinen Zwerginnen aus der Ferne noch in den Ohren, wendet sich der dunkle Gast wieder der Eingangstüre entgegen, am Knechte vorbei. Jener bemerkt ihn wohl nur deshalb nicht, weil das Pferd zwischen ihnen geführt wird.
'Ich bemerke dich...' Die Worte hallen aus der Vergangenheit nach und zaubern ein neuerliches Schmunzeln in die Schatten unter der Kaputze. Nein, es ist wirklich nicht verwunderlich, wenn die Zeichen sich so zerstreuen. Es liegt an diesem Hause.
Ein letzter kurzer Blick streift das vornehmlich grünliche Türschild, welches man unbedarft auch als einen Hinweis auf eine Schweinezucht fehldeuten könnte. Genug geschmunzelt. Mit klammen Fingern versucht die Witterung einen erneiten Angriff durch die Gewänder. Es wird Zeit, die Türe zu öffnen. Eine helle Hand drückt die Klinke hernieder, die Türe öffnet sich einen Spalt und ist gleich darauf bereits wieder still geschlossen.
Neben ihr - nun auf der Innenseite - steht die hochgewachsene, schlanke Gestalt, noch immer weitgehend verhüllt von dem Ledermantel. Vom Licht der Kerzen des Schankraumes dringt nur etwas bis zum kantigen schmalen Kinn vor, welches sich mit der Kaputze leicht zu den Seiten wendet.
Zur Linken ist der Schankraum noch still und leer; alles Leben hat sich wenig überraschend am Tresen und am Kamintisch versammelt. Das Gesicht des Wirtes ist dem neuen Gast noch bekannt. Als aber die Leute am Kamintisch genauer betrachtet werden, fährt die linke Braue empor und zuckt sogar noch einmal nach.

JuR

Peinlich berührt und einen Augenblick lang mit ehrlicher Scham erfüllt, senkt die Schöne den Blick, den Jüngling am Tresen aus ihrem Blick entlassend. Dafür stellt sie nun fest, dass die Katze auf ihrem Schoß sich aufsetzt und ihrerseits den Hals reckt, um einen aufmerksamen Blick über die Tischplatte auf jemanden zu richten, dessen Anwesenheit Vinizarah bislang vollkommen entgangen ist.

OHH

Allem Anschein nach ist jene Katze das einzige Wesen, welches den Eingetretenen bemerkt und zudem möglicherweise auch erkannt hat. Wieder breitet sich ein Schmunzeln aus. Noch einmal huscht der Blick kurz zum Tresen, wo sich Vinizarahs Gedankenobjekt befindet. Mag sie auch beschäftigt sein, wäre es höchst unfreundlich, Challa nicht zu begrüßen.
Sogleich löst sich der beobachtende Schatten aus den anderen und bewegt sich oben und unten beinahe gleitend, in der Mitte jedoch wallend auf den Kamintisch zu.

SW

Da noch etwas fehlt, um die Pfeife zu füllen, kramt Kirgam noch einmal in seinem Rucksack umher und findet nach kurzem Kramen ein kleines Säckchen.

JuR

Als Challa - die, nachdem die Bühne der Eitelkeiten unter dem Schlag des schlechten Gewissens zerbröselte, zum einzigen Gegenstand der Betrachtung unter gesenkten Wimpern aufstieg - sich weiter aufrichtet und ihr Gewicht auf die Hinterbeine verlagert, ahnt die junge Frau, was gleich kommen wird. Ehe sie auch nur zum Protest ansetzen kann, fühlt sie den Druck und dann die - rein körperliche - Erleichterung, als die Katze mit einem Satz auf die Tischplatte springt, um sich ihrem Bekannten in voller Schönheit zu präsentieren.
Das Gefühl des freundlichen - wenn nicht sogar freudigen - Wiedererkennens, das Vinizarah von ihrer vierpfotigen Vertrauten entgegenschlägt, ist der Rothaarigen ein Rätsel. Denn obgleich auch sie nun den Blick ihrer rehbraunen Augen auf die gleitend-wallende Gestalt richtet, kann sie diese Empfindung nicht teilen. Bei der Menge der kapuzenverhüllten Gestalten, die ihr während der letzten Götterläufe begegnet sind, fällt die Wahl dann eben doch schwer. Abgesehen davon ist der Gedanke, dass dieses Gasthaus hier und jetzt Schauplatz eines weiteren vollkommen zufälligen Wiedersehens sein sollte, geradezu absurd.

OHH

Im Herannahen wird eher gelächelt denn geschmunzelt. Ein kurzer Seitenblick lässt die Vermutung aufkommen, dass die Gemütlichkeit dieses Tisches nicht mehr lange währen wird.
Ein schlanker Arm schält sich unter dem Umhang hervor, derweil die letzten Schritte deutlich langsamer werden. Die feingliedrige Hand streicht der Katze über den Kopf, um sie anschließend im Nacken zu kraulen. "Schön, dich zu sehen, Challa. Und dich, Vinizarah." Bei den letzten Worten gewinnt das von den Tischkerzen beleuchtete Schmunzeln wieder die Oberhand über das Lächeln.

JuR

Obgleich das Rätsel der Gegenwart ihre gesamte Aufmerksamkeit erfordert, gelingt es einem kleinen Tagtraum, sie einen Augenblick lang in Gefangenschaft zu nehmen.
In diesem Traum sieht sie sich selbst erbleichen, den Angekommenen aus weit aufgerissenen Augen anstarrend. Ihre Lippen flüstern tonlos seinen Namen. Dann begreift sie, und der atemlose Hauch verwandelt sich in einen Schrei, der sie aus ihrer Starre befreit. Sie springt auf, hört noch nicht einmal, wie der zurückgestoßende Stuhl krachend zu Boden fällt. Sieht und hört nur noch ihn, dessen Miene ihre Fassungslosigkeit widerspiegelt. Sie stürzen aufeinander zu, als gelte es, das Leben des anderen - und damit das eigene - zu retten, und als sie sich treffen, ziehen seine starken Arme sie fest an ihn heran. Doch nur kurz, dann fühlt sie seine Hände an ihrer Taille, verliert den Boden unter den Füßen, als er sie hochhebt und herumwirbelt. Sie tanzen, lachen und weinen besinnungslos, wie zwei Gestrandete, die bereits jede Hoffnung auf Rettung verloren hatten und nun am Horizont die Schiffe entdecken, deren Fahnen die Farben ihrer Heimat tragen. Wie Liebende, die einander für tot hielten und die das Schicksal nach langer, so unendlich grausam langer Zeit endlich - endlich! - wieder vereinigte.
Der Schmerz, der Vinizarah bei diesem Gedanken überfällt, rührt nicht aus der Enttäuschung, dass es bei dieser Gestalt nicht um diesen Erhofften handelt, sondern aus der Erkenntnis, wie große die Menge der Personen ist, die sie bereits kennt. Die Tatsache, dass sie bislang viele hundert Menschen, Zwerge und Elfen kennengelernt hat und unter all diesen lockeren und innigen Bekanntschaften, träumerischen Schwärmereien, Rivalen und Verbündeten, leidenschaftlichen Affairen, Kameraden auf Leben und Tod und Schutzbefohlenen keine und keiner dabei war, der in ihr auch nur annähernd dieses Gefühl geweckt hatte. Was - so drängt sich die Frage auf - wenn es das, was man in den Geschichten 'wahre Liebe' nennt, in der Realität gar nicht gibt? Oder zumindest... nicht für sie?
Im Gegensatz zu ihrer Vorstellung erhebt sie sich nur langsam und zögernd. Schon längst reibt Challa ihr Köpfchen an der sie verwöhnenden Hand, die Bekundung der Freude auf ihre Weise erwidernd.
Ihre Besitzerin dagegen steht nur stumm da, in ihrem einfach geschnittenen blauen Kleid, eine Kette mit einer Träne aus Bernstein als einzigen Schmuck um ihren Hals. Das lange kastanienrote Haar fällt ihr offen über die Schultern, aus dem leicht geröteten, sommersprossenbedeckten Gesicht spricht deutliche Verwirrung, die sich bei der Nennung der Namen noch verstärkt hat.
"Verzeiht" - selbst ihre helle Stimme klingt ein wenig schleppend und zerstreut - "dass ich mich diesem Gruß nicht augenblicklich anschließe, doch... ich muss gestehen... dass ich Euch... dich nicht erkenne... ähm, wenn du vielleicht die Kapuze...?" Jedes Wort gleicht einem Stolperstein. Sie taumelt und fällt über jeden einzelnen.

OHH

Das Gedächtnis der Menschen ist kurz. So formulieren sie selbst in mancherlei schriftlichem Vertrage als Begründung desselben. Zudem liegt es gewiss schon einige Jahre zurück, seit Vinizarah seine Stimme hörte. Nicht zuletzt spielt gerade bei den Menschen die Erwartung eine wichtige Rolle bei der Wahrnehmung. Möglicherweise erwartete sie jemand anderen, vermutlich niemanden.
Keiner dieser kurz aufflackernden Gedanken wird durch irgend etwas nach draußen hin auch nur angedeutet. Vinizarah wirkt bekümmert. Auch dies muss nicht hörbar festgestellt werden, denn gewiss weiß sie das selbst oder ahnt es zumindest.
Nein, sie benötigt zweifelsfrei etwas anderes, das nach so langer Trennung auch angemessen ist. Doch zunächst folgt der Neuankömmling einmal ihrem halb ausgesprochenen Vorschlag oder Wunsch, lässt von der Katze ab und streift mit einem beiläufig geraunten "Gewiss" die Kapuze zurück. Unter silbrig glänzendem Haar erscheinen Ohrenspitzen und ein schmales Antlitz, auf welchem ein fürsorgliches Lächeln das Schmunzeln völlig vertrieben hat. Im Anschluss breitet der Elf seine Arme einladend aus und nähert sich der kleinen Freundin.

JuR

Als die Person, die eben noch ein Fremder war, ihrem Wunsch nach der Enthüllung des Geheimnisses nachkommt, hebt Vinizarah instinktiv die Hände, um sich damit über die Augen zu reiben. Das kann doch nicht sein. Es ist, als lache das Schicksal ihr ins verblüffte Gesicht und drehe ihr eine lange Nase. Als rufe es ihr zu: 'Du zweifelst an mir? Na warte und staune, was ich alles kann!'
Und in der Tat, sie staunt. In ihren Gedanken gleitet ein weißer, majestätischer Schwan mit ausgebreiteten Schwingen über einen ruhigen See hinweg, und überwindet mit der gleichen Ruhe die Spanne vieler Monde. Noch immer steht sie da, starr, von Bildern und Erinnerungen überflutet. Ihre Lippen bewegen sich stumm.
Dann blinzelt sie, durchbricht die Starre und stürzt mit ebenfalls geöffneten Armen auf den Elfen zu - unbewusst ihren eigenen Tagtraum imitierend. "Onkel Feledrion!" sprudelt es dabei mit der Lautstärke vollkommener Überraschung aus ihr heraus, und als sie ihn lachend erreicht und ihre Arme um die sie fast um einen halben Schritt überragende Gestalt mit ihren Armen umschlingt, geschieht dies mit dem Ungestüm eines kleinen Kindes.

OHH

Onkel? Welch besonders passende Gelegenheit, die linke Braue anzuheben! Sollte auch Feledrions Gedächtnis in einem Punkte kurz sein, auf welchen sich Vinizarah bezieht? Angesichts ihrer inzwischen überwundenen Trauermine wahrscheinlicher als eine verbindende Anekdote ist für diese Anrede wohl einfach der Wunsch nach einem Vertrauten.
Sie wird aufgefangen, unklammert und schon allein wegen ihres Ungestüms, aber auch des Größenunterschiedes tatsächlich ein wenig emporgehoben. Sie haltend, lächelt sie der Elf warm an, derweil seine Augen in den ihren zu suchen beginnen.

SW

Die Pfeife in der einen, den Tabakbeutel in der anderen Hand, wird Kirgam der plötzlichen Unruhe am Tisch gewahr. Sein Blick gleitet von den Füßen des Neuankömmlings über dessen Torso zu seinem Kopf. Die spitzen Ohren finden wenig Anklang, dass dieser Onkel noch mit seiner Tischnachbarin bekannt ist, noch weniger. Heißt dies doch, dass die Wahrscheinlichkeit besteht, heute mit zwei von den Spitzohren am Tisch zu sitzen.
Um des Treibens am Tisch nicht noch weiter ansichtig sein zu müssen, legt Kirgam Pfeife und Tabakbeutel auf den Stuhl, auf dem er zu sitzen gedenkt, und stürzt sich nochmals kopfüber in seinen Rucksack um nach der fehlenden Zunderdose zu suchen.

JuR

Onkel - eine Bezeichnung, deren wörtliche Bedeutung Vinizarah bislang noch nicht in Anspruch nehmen konnte. Im Gegensatz zu 'Tanten', die sie dagegen im Überfluss besitzt, waren die männlichen Bezugspersonen in der Kindheit und Jugend der jungen Bornländerin sehr, sehr rar. Der Elf Feledrion war einer der ersten Männer, mit denen sie längere Zeit zusammen verbracht hat, und da er nicht nur sie, sondern auch ihre elfische Freundin mit der freundlichen Nachsicht und Ermahnung behandelte, die ein Erwachsener noch unreifen Kindern zukommen lässt, hat Vinizarah ihn gewissermaßen stets als den Onkel betrachtet, den sie niemals hatte. Dazu kommt, dass sein Anblick sie an ihre letzte Begegnung erinnert, an Apfelmost und die Wirkung, die er auf sie und ihre Gefährten hatte.
Als sie das Forschende in seinem Blick bemerkt, widersteht sie dem Drang, den Blick zu senken und ihm den Zugang in ihr Inneres zu verweigern. Statt dessen erwidert sie ihn offen, führt ihn durch das unaufgeräumte, ein wenig chaotische Reich hinter dem Vorhang.
Deutlich leuchtet an der Oberfläche die Sehnsucht nach einem - nein, vielmehr 'dem' - Gefährten, die sie eben noch beschäftigt hat. Dicht dahinter das vertraute Bild der Auelfe, deren Gegenwart sie mit Feledrion und den gemeinsamen Reisen verknüpft und die sie noch immer vermisst; Majara, zu deren Begleitung sie sich entschlossen hat, und das Dunkle, das in der Zukunft lauert und den Geruch von Todesangst verströmt. Noch tiefer tummeln sich der Tulamidische Schwarzmagier, Bilder aus der letzten Nacht, vom blau-grün erleuchteten Flur des Dämonenhauses und auch Bilder von diesem Morgen mit Dom Thallian. Da ist auch ein tulamidisch wirkendes Mädchen, das einen Brief in den Händen hält, mit den Farben der Traurigkeit umhüllt; Brinulf, der Hesindegeweihte, Alrik mit den Rosenohren und die Elfe, die gestern in dieses Gasthaus kam. Durch all dies wuselt Challa.
So steht es in Vinizarahs warmen, rehbraunen Augen. Dies und die übergroße Neugier der jungen Frau. Diese führt dazu, dass sich Vinizarah nicht damit zufriedengeben kann, dass dieser Austausch nur einseitiger Natur sein soll. Sie möchte ebenso wissen, wie es dem elfischen Freund geht. Natürlich ist ihr bewusst, dass sie sich hier mitten in einem Gasthaus befinden und es äußerst unklug wäre, nun von ihren Kräften Gebrauch zu machen. Doch andererseits... warum denn nicht? Was kann denn schon groß passieren?

OHH

Zunächst liest der Elf lediglich jene Dinge aus Vinizarahs Antlitz, welche jeder aufmerksame und geübte Blick entdecken würde: Vor allem die bereits erwartete Einsamkeit sowie eine ungewisse innere Unruhe zeigen sich kaum übersehbar.
Dann aber erscheinen ohne sein weiteres Zutun Gesichter und Gestalten in wirrem Reigen. Manche sind Feledrion nicht unbekannt oder doch leicht zu deuten, andere würden einer eingehenderen Untersuchung bedürfen. Es ist schlicht etwas viel auf einmal, mag die dahhitersteckende Idee auch etwas Elfisches an sich haben. Der Abend wird selbst erweisen, was davon genauer zu betrachten ist.
Schon will Feledrion seine Freundin wieder abstellen, als er ihre Suche verspürt. Ein geruhsames Blinzeln später erhält sie die gewünschte Antwort: Das sich in seinen Augen widerspiegelnde Kerzenlicht verliert sich in weiter Leere, bevor ein Kreis aus sechs Gestalten erahnbar wird, den der Betrachter höchstselbst als siebenter schließt. Sitzen oder stehen sie? Weit deutlicher treten ihre ernsten, doch unendlich warmen Gesichtszüge hervor. Es sind vier Männer und zwei Frauen, deren Ähnlichkeit zu Feledrion über das übliche Maß beliebiger Elfen hinauszugehen scheint. Den Hintergrund tauschen sich Wälder und Ebenen, Berge und Städte gar in schnellem Wechsel. Auch dort sind Gesichter verborgen, doch warten sie nicht darauf, erkannt zu werden.
Feledreion senkt schweigend den Blick und dann auch Rumpf und Arme, um Vinizarah wieder Bodenkontakt zu verschaffen. "Viel geschieht, doch wenig ändert sich", raunt er wie zu sich selbst.

JuR

Obgleich sie froh ist, wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren, lässt die Bemerkung des Elfen Vinizarah nachdenklich dreinblicken. Wen er wohl damit meinte? Sich selbst, sie oder jedes einzelne Wesen auf Dere? Beinhalten die Worte so etwas wie Resignation oder ist es nicht mehr als eine Beobachtung?
Mehr nebenbei wandert ihr Blick am Arm des Freundes vorbei, schweift in Richtung Tür... und obgleich während der letzten - nun plötzlich stockenden - Atemzüge wenig geschehen ist, verändert sich auf einmal alles.
Das Haus, das bis eben noch Schutz und Geborgenheit vor dem Regen versprach, wird zu einer Falle, die Harmlosigkeit der Situation bröselt dahin, enthüllt ihren tödlichen Leichtsinn. Die wohlige Wärme des Kamins schwillt zu sengender Hitze an, die Flammen lecken nach ihr. In der Luft liegt der Gestank verbrannten Haars, schwelenden Fleisches, das Brüllen der Flammen wird von einem Schrei überdeckt, der nichts mehr Menschliches in sich hat. Als sie den Blick tränender Augen abwenden möchte, packt eine Hand ihr Kinn, dreht es zum Geschehen. 'Sieh hin', flüstert die Stimme dicht neben ihrem Ohr. 'Sieh genau hin und präge es dir gut ein. Dies ist die Warnung an dich und alle anderen, die glauben, den Weg der Heimlichkeit verlassen zu können.'
Mit panisch aufgerissenen Augen starrt sie auf den goldenen Brustpanzer, der das Licht der Kerzen reflektiert. Sie weiß, dass sie sich ihre Angst nicht anmerken lassen darf. Gewiss kann er sie eben riechen wie den Dunst der Magie, der sie umgibt. Wie ein Bluthund. Und doch steht sie da, vollkommen versteinert und unfähig, die lähmende Starre abzuschütteln.
'Wie konnte ich es nur vergessen?' tobt es in der steinernen Hülle. Wieder und wieder. 'Wie konnte ich es wagen, mich so sicher zu fühlen?'

LF

"Die Zwölfe zum Gruße", kommt es halb in den Raum, halb als Antwort auf die Begrüßung des Hesindegeweihten dann doch - leiser als gewöhnlich - über Daradans Lippen. Nach einem anfänglichen Nicken in Richtung des Bruders in Hesinde, dem damit von gleich zu gleich geantwortet sei, kehrt der Blick jedoch bald zur Soldatin auf der Treppe zurück. "Die Zwölfe zum Gruße", wiederholt der Geweihte, nunmehr noch leiser und unbetont, fast wie zu sich selbst.
Für erstarrte Gäste hat der Praiot offenbar derzeit kein Auge, für den Fluss der Kraft keine Nase, für angehaltenen Atem kein Ohr.

OHH

Etwas hat sich verändert - etwas, das nichts mit seinen Worten zu tun hat, denn dafür kam es zu spät danach, und Vinizarahs Blick ist allzu zielgerichtet. Eine wirkliche Gefahr aber würde sich noch durch anderes ankündigen: schreiende Menschen, berstende Dinge, bedrohliche Gerüche...
Vinizarahs Angstschweiß ist nicht unbedingt hierzu zu zählen, weswegen Feledrions Neigen und Wenden des Hauptes keine sonderliche Eile erkennen lässt.
In der Freundin Blickmittelpunkt steht offenbar ein weißblonder Einäugiger in weiß-rot-goldener Kleidung. Einer von jenen, die so gerne Menschen braten? Oder eher ein anderweitig unangenehmer Bekannter Vinizarahs? Zumindest beachtet er sie bislang nicht. Für den Elfen sieht es ganz so aus, als würde sich dies nur durch ihr Zutun ändern.
So wendet er gelassen sein Augenmerk wieder jener zu, blickt schmunzelnd auf sie hinab und fragt in sanft beruhigendem Tone: "Möchtest du darüber reden...?" Zugleich schlendert er wie zufällig zwischen sie und den mutmaßlichen Ursprung ihrer Beunruhigung, um den Blickkontakt zu unterbrechen und sie so aus ihren unschönen Gedanken zu erwecken.

JuR

Als der schützende Schild sie überragender Anatomie den Basiliskenbann bricht, zuckt Vinizarah zusammen. Mit einem Ruck fährt die Lebendigkeit wieder in ihren Körper zurück, der angehaltene Atem entweicht mit einem Keuchen. Sie fängt an zu zittern, ihr blinder Blick fährt nun fahrig umher. 'Weg, nur weg', drängt es sie fort, zur Tür, in den Regen hinaus. Reden? Es bleibt keine Zeit zum Reden. Sie muss fliehen... muss...
Eine sanfte Berührung streift ihr Bein. Die Ahnung eines beruhigenden Schnurrens liegt in der Luft. Es scheint die Panik aus ihr herauszusaugen. Noch einmal holt die junge Frau Luft, zwingt sich, bewusst durchzuatmen.
Nein, sie kann jetzt nicht fliehen. Sie braucht nicht zu fliehen. Sie befindet sich im Lieblichen Feld. Hier werden Hexen bestimmt nur ermordet, wenn sie den falschen Thronfolger unterstützen... oder irgendeinen. Abgesehen davon muss sie die Vertreter von Recht und Ordnung nicht fürchten. Sie hat ja nichts Falsches getan.
'Habe ich nicht?', kommt es verblüfft zurück. Unvermeidlich verfängt sie sich im Reigen unzähliger Erinnerungen. Erinnerungen an Menschen, die sie bezaubert hat, um Informationen oder Gefallen zu erhalten. Menschen und Elfen, deren Freundschaft sie mit zauberischen Mitteln erzwungen hat, um für sich die Illusion zu erschaffen, willkommen zu sein. All die leidenschaftlichen Nächte, all die Liebesschwüre... war nicht jeder einzelne von ihnen ein Werk der Magie? Kann sie sich denn vollkommen sicher sein, dass sie keinem, der sie je freudestrahlend im Arm hielt, in Wirklichkeit schreckliche Gewalt angetan hat? Wer kann sagen, wie viele Beziehungen, wie viele Familien, wie viele Leben sie bereits zerstört hat? Und das nur, um sich geliebt zu fühlen.
Von der plötzlichen Wucht des Selbstekels getoffen, taumelt sie unwillkürlich einen Schritt nach hinten, hin zu ihrem Tisch, hin zum Kamin und seinen Flammen.
"Vielleicht", hört sie sich mit leiser, jedoch fester Stimme sagen, "vielleicht hätte ich es verdient."

LF

Umstandslos und mit Gepolter lässt der Priester den Helm fallen, um wenigstens eine Hand frei zu haben, und eilt auf die wankende Soldatin zu, sie zu stützen - oder im schlimmsten Falle ihren Sturz zu bremsen.

OHH

Dies erscheint Feledrion keine direkte Antwort auf seine Frage zu sein. Außer vielleicht, Vinizarah hielte eine klärende Unterhaltung für eine verdiente Strafe.
Ein höchst unschönes Geräusch zerrt des Elfen Aufmerksamkeit wieder herum zu dem Einäugigen, welcher auf eine niedersinkende Frau zustürzt. Entweder er ist manchen hier tatsächlich übel bekannt, oder man pflegt wieder allerseits zu übertreiben.
Nach einem dem geistigen Sammeln dienenden Liderschließen wendet sich Feledrion erneut seiner Freundin zu. "Ganz, wie du möchtest", erklärt er für den Fall, dass sie noch zuhört.
Eine Zunderdose im Blickwinkel weist auf den Umstand, dass nicht mehr viel Zeit bleibt, wenn man die Entwicklung dort weiterhin sich selbst überlässt.

JuR

Dumpf, es ist alles dumpf und verschwommen. Stimmen sind nur ferne Geräusche, Gestalten verschwommene Flecken. Alles, was sie sieht, ist ein Spiegel und alles, was er zeigt, eine Fratze. Unzuverlässig, wehleidig, egozentrisch, verlogen, flatterhaft, unfähig zur Verantwortung, andere verletzend, benutzend, aussaugend und hässlich, oh, so hässlich, dass man den Anblick nicht ertragen und den Blick doch nicht abwenden kann. Die Worte des Elfen perlen an ihr ab, wie Wasser von einer fettigen Oberfläche. Jeder Gedanke flüstert ihr zu, dass sie schuldig sei. Schuld, absichtlich in Kauf genommen oder ohne Bewusstsein auf sich geladen, aufgehäuft zu einem Berg, der nicht abgetragen werden kann. Niemals wird das Spiegelbild das zeigen, was sie zu sehen erhofft. Keine Ruhe den Verdammten.
Da ertönt plötzlich ein Ruf, der alle Schichten ihrer selbst durchdringt und Vinizarah wie eine Ohrfeige trifft. Ein Name, der nicht der ihre ist, nur einmal gerufen, nicht dreimal genannt... und dennoch erwartet sie beinahe, Faramud vor sich zu sehen, den Stab erhoben in einer Geste der Macht, mit der er über ihre inneren Dämonen befiehlt. Der Anflug von Enttäuschung, als sie ihren Irrtum bemerkt, wird von Erkenntnis erschlagen.
"Majara!" stößt sie mit sich überschlagener Stimme aus. Im nächsten Moment stürzt die kleine, zierliche Frau schon in gedankenloser Hast zur Treppe, vorbei an Hesindegeweihtem, Thorwaler und Elfen.

OHH

Nun, diese Antwort kommt dem Elfen schon viel direkter und klarer vor: Sie spricht eindeutig von Vinizarahs derzeitigen anderweitigen Beschäftigungen - welcher Art auch immer diese sein mögen. Leider ist es wohl nicht die übliche Überstürzung der Menschen allein, welche sie umtreibt. Dennoch wird es genügen, sie hin und wieder erneut ins Blickfeld zu rücken.
Alsdann dünkt sich Feledrion, ihr lange genug nachgesehen zu haben. Mehr würde niemandem helfen. Sein Blick geht noch einmal zurück auf den bedächtigen Zwergen. An sich ein angenehmer Ruhepol zwischen all dem Menschenlärm. Doch noch immer hält er Bedrohliches in Händen. Jenes fixierend, hebt sich des Elfen linke Braue streng und aufmerksam.

JaR

Mit einem Kopfschütteln bleibt der Geweihte schließlich unweit des Kamintisches und unweit des Elfen stehen, als Vinizarah erneut zu einer ihm vollkommen unbekannten Person eilt und diese lautstark zu begrüßen scheint.

JuR

Der Elf und der Hesindegeweihte sind nicht die einzigen, die von der rothaarigen Musikerin zurückgelassen wurden. Wie ein vergessener Gegenstand verbleibt Challa beim Tisch, blickt mit aufgestellten Ohren ihrer Vertrauten nach und versucht zu verstehen, warum um alles in der Welt diese verrückte Menschenfrau nun genau zu dem Wesen rennt, das sie eben noch mit wahnsinniger Furcht erfüllt hat. Der Blick ihrer Bernsteinaugen ist dabei nur schwer zu lesen und dennoch offen für allerlei Interpretationen.
'Und sowas wurde mir wärmstens empfohlen', könnte er sagen oder: 'Ich wünschte, ich bekäme ein Katzenleckerli für jedes Mal, das ich das mitmachen muss'. Passend wäre wohl auch: 'Trotz meiner intensiven Erforschung dieser menschlichen Seele habe ich noch keine Antwort auf die große Frage gefunden: Was will diese Frau?'
Nach einer Weile scheint sie jedoch zu dem Schluss zu kommen, dass diese Frage wohl zu den Rätseln gehören wird, deren Lösung ihr Zeit ihres Lebens verborgen bleiben wird.
Mit einem Schütteln ihres schönen Körpers, das einem Schulterzucken gleichkommt, wendet sie sich von diesem Trauerspiel ab und trottet zum Kamin, wo sie sich mit schon fast trotziger Gleichgültigkeit niederlässt.

OHH

Eine huschende Bewegung zieht Feledrions Blicke nach sich. Möglicherweise ist es der Katze auch allzu hektisch. Eines weiteren Kraulens bedarf sie jedenfalls nicht.
Feledrions Haupt wendet sich vom Tisch mit dem gemächlich bedrohlichen Zwergen ab, schweift nur kurz über die Szenerie mit der offenbar Kranken und ihren Schaulustigen, um in der Ferne des Schankraumes nach einem geeigneten Platz zu suchen. Dort ist noch alles frei und ruhig. Möglicherweise lässt es sich ausruhen, bis der Schankraum von übleren Dünsten als bloßem Schweiß erfüllt wird.
Nach kurzem Mustern der vielen möglichen Plätze in ihrer Gesamtheit setzt sich der Elf in Bewegung, ohne zunächst eine Entscheidung für ein Ziel erkennen zu lassen. Doch der Große Tisch würde allzu viele einladen; gute Gespräche ergeben sich in eher kleiner Gesellschaft, solange es nicht gerade die sich beratende Sippe betrifft. Sollte er allein bleiben, nimmt er wenigstens nicht so vielen Menschen einen Plaz weg.
So lenkt Feledrion seine durch all die Lederkleidung etwas beschwerten Schritte zum kleineren Tisch in der hinteren Ecke des Raumes.

Weiter...


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Redaktion und Lektorat: OHH