Um der Seelenruhe Willen

Autoren: Oliver H. Herde und andere

OHH

Die Stiegen sind auffallend gut besucht. Schon unten steht jemand, der im Einklang mit sich selbst zu sein scheint, so genügsam, wie er das Treiben im Schankraum betrachtet.
Mit der ihm ureigenen friedlichen Mine gleitet Feledrion an dem Manne vorbei, wobei er ganz kurz die Augen schließt und tief einatmet. Ein sanftes Schmunzeln legt sich um seine Lippen, während er die nächsten Stufen paarweise nimmt.
Schon steht er vor zwei Frauen, die ihm den Weg versperren. Die beiden scheinen ihn zunächst nicht zu bemerken, also lehnt sich Feledrion an die Wand, schaut und hört unverhohlen zu und wartet, bis man ihn vorüberlässt.
Liebesprobleme - ja, davor sind auch Elfen nicht gefeit.
Seine Augen folgen denen der Frauen auf die Verwundung der Amazone, da macht ihm diese Platz. Nicht viel, kaum genug für einen Menschen, doch er schlüpft hindurch und taucht in die Finsternis des oberen Geschosses.
Düstere Gefühle wallen Feledrion nach, doch nimmt er sie kaum zur Kenntnis. Anderes beschäftigt ihn allzu sehr - eine Ahnung, noch so vage, dass er sie nicht einmal zu formulieren wüsste.
Die Augen des Elfen gewöhnen sich schnell an die neuen Lichtverhältnisse, und schon nach wenigen Schritten steht er vor der Tür, die ihm Gudelne beschrieb. Als hätte er so etwas noch nie gesehen, starrt er sie eine Weile an. Das Gemurmel von unten verwirrt ihn auch hier noch; ein verärgerter Blick wird die Treppe hinuntergeworfen. Dann aber schaut der Höckerschwan wieder nach vorne. Zögernd legt er die Linke auf das Holz, als wolle er die Tür etwas fragen.
Natürlich antwortet das tote Holz nicht. So benutzt Feledrion endlich den Schlüssel und tritt ein.
Etwas Vertrautes schlägt im entgegen - ein arkanes Muster, ein Geruch. Die Erkenntnis überrumpelt ihn. Atreo war hier, hat hier in diesem Zimmer erst vor wenigen Tagen geschlafen!
Aber zunächst gilt es, Körper und Seele von ablenkenden Fremdeindrücken zu befreien. Feledrion schließt die Tür und somit den Krach weitgehend aus, legt seinen Ballast - Bogen und Tasche - ab, dann huscht er zum Fenster hinüber. Wie stickig es ist! Die Hitze der letzten Tage hängt noch schwer im Raume. Die Läden werden beiseitegeklappt, die hereinströmende feuchtkühle Luft freudig begrüßt.
Tief atmet er durch, während er so auf dem Bette kniet und hinaus in die Nacht schaut. Neue Kraft durchflutet ihn, während er seine Gedanken vom Rauschen des Nieselregens und des nahen Waldes treiben läßt.
Doch trotz der willkommenen Eindrücke, trotz der Gesicht und Hände treffenden Tropfen, trotz der vagen Ahnung eines in der Nähe unbeschwert durch die Pfützen hüpfenden Kindes und sogar trotz des gedämpften Rumorens aus dem Schankraum - immer wieder drängt sich Atreos Antlitz vor Feledrions geistiges Auge.
Bald beginnt er, dem Drängen des Freundes nachzugeben, eine Melodie zu summen, älter als jedes Land dieses Kontinents. Eine zweite Stimme fällt mit ein, da wechselt die erste zu zartem Gesang. Und wieder folgt die zweite dem Beispiel.
Liebliche, verträumte Klänge schweben durch die Nacht, erzählen in einer halbvergessenen Sprache der Musik von jenen grundguten Gefühlen, welche allen Völkern Deres innewohnen; von der Treue, der Liebe, dem Mitleid und der tief empfundenen Sorge.
Den ins Zimmer eindringenden Niselregen nimmt Feledrion nicht mehr bewusst wahr, und nur ein leichtes Zittern in den Stimmen nach lauten Rufen oder Geräuschen aus dem Schankraume deutet darauf hin, dass er diese Störungen durchaus noch in irgendeiner Weise bemerkt.
Die Lider geschlossen, wiegt er sich sanft zur eigenen traurigen Hymne. Bald erscheinen ihm verschwommene Bilder. Eine Narbe aus tiefschwarzem Basalt zieht sich vor seinen Füßen durch das Land. Er fühlt Schwere, Müdigkeit. Wenn er sich umdreht, ist niemand zu entdecken, doch das Gefühl des Verfolgtwerdens bleibt beständig erhalten.
Und da ist noch etwas, eine stille Wehmut. Einsamkeit. Das Bewusstsein, etwas verloren zu haben. Ein Gesicht schält sich aus der Dunkelheit, umrahmt von rötlichen Locken. Grüne Augen blinken ihn wie ferne Sterne an, traurig, entschuldigend.
Die sanften Klänge aus dem Obergeschoss des nächtlichen Gasthauses werden fragender, forschender. Zwar kann Atreo die Erkundigung darin nicht vernehmen, doch helfen sie dem Elfen bei seiner Suche nach dem Ort, an dem sich der Freund befindet.
Eintönig folgen Schritt um Schritt. Eine Steinplatte nach der anderen zieht unter den Stiefeln vorbei. Ein Lauscher könnte die wachsende Monotonie in Feledrions Stimmen vernehmen.
Langsam hebt sich das Blickfeld zu dunkelblauem Horizonte. Wiederkehrendes Rauschen. Salziger Wind. Das Meer in unsichtbarer Nähe ist es, wohin es Atreo treibt.
In sachten Wellen ebbt der Gesang ab, bis er konturlos dort untertaucht, woraus er hervorging: Im Rauschen des Waldes.
Eine Träne hängt schwer im Augenwinkel Feledrions. Sie drückt weniger die große Anstrenung aus, als das Mitgefühl mit einem im Weltschmerz gefangenen Menschen.
Still, reglos, geistig ermattet bleibt der Elf eine Weile im Dunkel hocken.
Unvermittelt stiehlt sich ein mitfühlendes Schmunzeln auf Feledrions Lippen. Wahrlich, es ist nichts Neues, wenn er wieder einmal mit den engen Gesetzen der Menschen aneinandergeraten ist! Und Gleiches gilt für seine verworrenen Beziehungen zum anderen Geschlecht.
Allerdings erscheint es diesmal intensiver. Vielleicht ob der Frische der Erlebnisse, möglicherweise aber steuert Atreo auch langsam das Alter an, in dem so viele Menschen erstmals richtig über ihr Leben nachgrübeln und daran verzweifeln.
Das Antlitz aus der Vision war das der Tänzerin aus seinem Traum. Er nickt bedächtig. Dies paßt gut in seine Rekonstruktion der Geschehnisse und zu seinen Antworten auf die Rätsel, die ihm dieses Haus stellte.
Bevor der Schwan wieder hinabsteigen wird, schaut er noch einmal hinaus in die Nacht, genug Kräfte zu schöpfen für seine bevorstehende Weiterreise.
Schließlich geht ein kleiner Ruck durch seinen Körper, welcher dann beinahe vom Bett fließt, Bogen und Tasche aufnimmt und das Zimmer verlässt.
Die zur Treppe und diese hinab führenden Schritte sind unverändert lang, doch nun voller Energie. Unten jedoch hält der Elf inne, als ihm Marlit ins Gedächtnis dringt. Es wäre nicht ratsam, sie nun mitzunehmen. Doch vielleicht...
Ja, vielleicht ist Gudelne bereit, bis Bethana auf das Kind aufzupassen, wo sie ohnehin denselben Weg hat.
Entschlossen naht er sich dem großen Tische, wo er zwischen Gudelne und Marlit stehen bleibt. Ihm ist nicht recht wohl bei dem, was es zu sagen gibt. Schweigend, kaum atmend steht er dort. Seine Intuition warnt ihn, nicht zu gehen. Doch wie kann es ein Fehler sein, aufzubrechen, wenn er das Mädchen vermutlich schon morgen oder übermorgen wiedersieht?

IS

"Du kannst mehr als nur einen Boden mit Heu drauf haben", schmunzelt Gudelne Marlit an. "Also abgemacht dann, du kannst in meinem Zimmer übernachten. Aber erst mal warte auf deinen Kräutertee." Und zu der Rothaarigen gewandt: "Soll ich schon mal den Wirt heranrufen?" fragt die Zwergin mit einem verschmitzten Zwinkern in ihren Augen.
Dann fällt ihr auf, dass Marlit auf einmal ins Leere starrt. Schon will sie das Mädchen ansprechen, da fällt ihr auf, dass sich eine Gestalt dem Tisch unbemerkt genähert hat. Aufblickend sieht sie den Elfen am Tisch stehen.
"Setzt dich doch wieder", schlägt sie vor, ohne zu bemerken, dass der Elf recht unschlüssig wirkt.

PS

"Ja, das währe nett", antwortet die Rothaarige auf die Frage der Zwergin. Etwas verwundert scheint sie jedoch über das schnelle Wiederauftauchen Feledrions. "Geht es dir wieder besser?" fragt sie mit offener Besorgnis, dass es noch nicht so sein könnte.

WS

Marlit blinzelt - und eine überraschend aufgetauchte Gestalt reißt sie aus ihren Erinnerungen. Feledrion ist wieder da. Sie blickt ihn mit großen neugierigen Augen an.

IS

Das läßt sich Gudelne nicht zweimal sagen, und so steht sie auch schon auf und versucht, sich durch winken dem ersten der Wirtsleute, der in ihre Richtung blickt, bemerkbar zu machen.

OHH

Die Zwergin scheint schon Vorbereitungen getroffen zu haben, ohne Feledrions Vorhaben zu ahnen. Das erleichtert.
Allerdings kommt er nicht so recht zu Wort. Diese unruhige, ja laute junge Zwergin! Aber auch die schweigende Marlit macht es ihm nicht leicht, wie sie ihn erwartungsvoll mit ihren Kinderaugen anblickt.
"Ja, es geht mir besser, aber... Ich muss fort. Atreo braucht einen klaren Kopf; ich werde ihm meinen leihen." So recht scheint er sich seines Wortspieles nicht zu erfreuen, aber er schenkt Marlit wieder einmal ein mildes Lächeln.
Dann legt er der fuchtelnden Gudelne eine Hand auf die Schulter. "Könntest du wohl für mich Marlit betreuen? Unser Weg ist der gleiche. Ich erwarte euch im Ort namens Bethana." Seine Augen sprechen von Sorge, aber auch von einer gewissen Zuversicht in die grobschlächtige Gestalt mit dem guten Herzen.

WS

"Wer ist Atreo? Was ist mit ihm, ist er krank?" kommt unweigerlich die Frage von Marlit.

IS

"Atreo? Ist der etwa schon wieder in Schwierigkeiten?" fragt die Zwergin. Als Feledrion ihr die Hand auf die Schulter legt, sieht sie zu ihm hoch und erkennt die Sorge in seinen Augen. "Wenn es so schlimm um ihn bestellt ist, sollte ich dann nicht lieber mitkommen?" Aber da ist ja noch das Kind und widerwillig fügt sie hinzu: "Aber wenn du meinst, dass ich nicht gebraucht werde, dann komme ich eben nach." Zuversichtlich und demonstrativ legt sie ihre Hand auf ihren Kriegshammer: "Ich werde schon dafür sorgen, dass dem Kind nichts passiert", verspricht sie dem Elfen.

OHH

"Krank? Ja und nein. Es ist kein körperliches Leid, das er vornehmlich zu tragen hat."
Er wendet seinen Blick wieder der Zwergin zu. "Nur ein kleiner Teil seiner Schwierigkeiten ließe sich mit der Waffe lösen. Ein ruhiges Gespräch wird ihm gewiß hilfreicher sein. Besser, ich bin ein Weilchen allein mit ihm."
Er schaut noch einmal auf den Tisch, ob er nichts vergessen hat. Bogen und Tasche trägt er bei sich; die Goldmünzen, welche noch immer auf der Platte liegen, interessieren ihn nicht weiter. Sollen die Rundohren damit tun, was ihnen einfällt.
"Also dann bis Bethana!" Damit klopft er Gudelne noch einmal auf die Schulter. Anschließend beugt er sich zu Marlit hinunter, sie zum Abschied zu umarmen.

IS

"Ah, also im Kopf fehlt es ihm. Wahrscheinlich hat er sich mal wieder unsterblich verliebt und ist jetzt todtraurig, dass seine Angebetete seine Gefühle nicht erwidert. Na, da kannst du ihn sicher besser trösten als ich."
Gudelnes Blicke folgen Feledrions und kommen schließlich auf dem Geld zur Ruhe. Dass ihr das entgangen ist! Nein, wie konnte das nur passieren!
"Wir sehen dich dann in Bethana", versichert sie Feledrion, "und ich kümmere mich um Marlit" - 'und auch um das Geld', denkt sie sich noch, und schon hat sich der Elf von ihr abgewendet und beugt sich zum Mädchen runter.

WS

`Er ist verliebt?!' denkt sich Marlit. `Und sie liebt ihn nicht? Wie grausam und wie traurig!'
Das junge Mäüdchen kann nicht ahnen, welche Tragödien sich da abgespielt haben - da konnte nicht einmal das Madamal helfen. Anstatt eine Geliebte zärtlich in die Arme nehmen zu können, konnte Atreo nur eine `Verrückte' verarzten.
Die Umarmung nimmt Marlit mit einer Herzlichkeit an, wie es Kindern eigen ist, wo noch nicht die Lebensfreude durch die kalte unbarmherzige Wirklichkeit verbrannt worden ist. Auch wenn schon düstere Schatten ihren Weg in die Seele des Mädchens gegraben haben, sie haben es trotzdem nicht geschafft, die Flamme der Freude auszublasen, die tief in ihr brennt. Und inzwischen hat Marlit die zuvor noch so gefürchteten zwei in ihr Herz geschlossen, und es macht sie ein wenig traurig, dass Feledrion schon gehen muß - aber sie wird ihn ja bald wiedersehen.
"Mach`s gut! Und hilf deinen Freund! Sag ihm, was mein Großvater immer gesagt hat, wenn Rolf mit Liebeskummer gekommen ist." Marlit verstellt leicht die Stimme, damit sie etwas dunkler wirkt: "Auch andere Mütter haben schöne Töchter!" Dann erhellt ein breites Grinsen ihr Gesicht.

OHH

Innerlich nickt Feledrion aufs Heftigste, als Gudelne ihre Eignung zum Trösten bewertet. Er verzichtet, darauf einzugehen oder auf die weiteren Umstände, die sie nun einmal nicht erfassen kann, ohne ein Sorgenlied zu singen.
Nach dem innigen Knuddeln des Kindes lächelt er es wehmütig, doch auch zuversichtlich an. Er erhebt sich wieder. "Ich danke euch. Bis bald!" Die letzten Worte erscheinen ihm wie eine Beschwörung.
Dann wendet er sich ab, schreitet mit seinen langen Beinen auf den Ausgang zu, bis er unvermittelt seine Richtung auf den Vorhang zu ändert. Er hat noch etwas mitzunehmen, und es gibt keinen Grund, Gunthers Passage nicht zu nutzen.

AMö

Noch immer mit der Abkühlung seiner Hände beschäftigt, läst der Knecht den Blick ein wenig schweifen. Ja, was wird denn dies? Steuert der Elf doch schnurstracks auf die Gehilfenkammer zu? Der will doch nicht etwa...
Ungläubig und fasziniert zugleich beobachtet Alrik den nahenden Elf.

OHH

Das unbestimmte Gefühl, einen großen Fehler zu begehen, keimt in Feledrion auf - urplötzlich und urgewaltig. Doch warum? Marlit ist doch noch so jung, hat noch so viel Zeit, in der sie lernen kann. Eine Gefahr besteht nicht, und sie werden sich sehr bald wiedersehen.
Ein fester, neugieriger Blick lenkt den Elfen ab: Es ist der hier lebende Alrik, welcher ihn so seltsam beobachtet und dabei herannaht. Vermutlich brodelt in ihm nur wieder einmal das Rätsel der Andersartigkeit. Nichts, worum man sich kümmern müsste.
Ohne seine Bewegung auch nur für jenen einen Moment zu bremsen, da sich ihre Blicke treffen, taucht Feledrion durch den Vorhang.
Nicht einmal bemerkend, wie der potentielle Verfolger vom Wirte zurückgerufen wird, durchquert Feledrion flugs die Kammer hinter dem Vorhang und gelangt in den Stall. Manche Pferde grüßen ihn stumm, die meisten ignorieren ihn gänzlich.
Das noch immer recht feuchte Laken, welches er an sich nimmt und beinahe liebevoll streicht, tröstet ein wenig seine Unruhe. Das wird ein schönes Gewand!
Seine Schritte führen ihn hinaus in den Regen. Der Wind steht genau Landeinwärts, wie ungünstig! Doch der Duft von Stroh und Huftieren erinnert Feledrion daran, dass es noch andere Möglichkeiten der schnellen Reise gibt.
Seine Gedanken gleiten ab zur Straße hinüber. Augenblicke lang scheint er wie versteinert, bis er wieder einmal wie zu sich selbst zu summen beginnt. Er hebt die Hand auffordernd in die Nacht, dann stößt er einen Pfiff aus.
Das Echo eines Wieherns antwortet aus der Dunkelheit, kurz darauf schält sich an jener Stelle die Silhouette eines weiß schimmernden Pferdes heraus. Beinahe freudig trabt es heran, bleibt vor Feledrion stehen.
Jener legt ihm die freie Hand zwischen die Ohren und streicht die Stirne sanft hinab bis zum Nüstern. Dann schreitet er um das wartende Geistertier herum und springt auf. Fast scheint es sich von ganz allein in Bewegung zu setzten, macht kehrt und läuft langsam wieder zur Straße zurück.
Irgend etwas drängt Feledrion, noch einen letzten Blick zurückzuwerfen. Eine unerklärliche Beklemmung überkommt ihn angesichts der dunklen Fassade, wie er es noch nie zuvor beim Verlassen eines Ortes der Menschen erlebte.
Wahrlich, dies war für ihn ein Platz ungewöhnlich intensiver Erfahrungen des Helfens, Lehrens und Lernens! Manches erscheint noch unbeendet. Die Gesichter seiner neuen Bekanntschaften ziehen an seinem geistigen Auge vorbei. Einige von ihnen wird er gewiss eines Tages wiedersehen, offene Fragen zu befriedigen oder einfach, sich dieser beiden Tage zu erinnern. Gudelne und Marlit werden nach Bethana kommen, Tanit wird er selbst anschließend in diesem Shenilo besuchen. Wer weiß, vielleicht trifft man gar Straston in jenem Ort namens Kuslik. Und In'Saaria in einem neuerlichen Traume?
So gibt es noch einiges zu tun, bevor Feledrion wieder sein eigentliches Ziel ansteuern kann: Den Regenwald.
Traurige Augen holen der Elfen wieder in das Hier und Jetzt zurück. Es ist jene wehrhafte Frau von der Treppe, welche so streng wirkte, die nun auf die finstere Straße hinabblickt, ohne ihrer so recht bewusst zu werden. Ein neues Rätsel.
Schon fühlt sich Feledrion verlockt, wieder abzusteigen, wieder zurückzugehen, zu lernen, zu fragen. Er will nicht wirklich davonreiten, fühlt sich festgehalten vom faszinierenden Wirtshaus zum Grünen Eber und seinen Gästen.
Doch zugleich spürt er Atreos Nähe. Es mag sein, er erreicht ihn noch vor der Stadt.
Schweren Herzens reißt er sich vom Anblick des Gasthauses los und lässt sich vom Geisterpferde meerwärts davontragen.


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Redaktion und Lektorat: OHH